Unsere Endlich umsetzen! Forderungen
Für starke und freie Schulen.

Gleichbehandlung mit Kommunen bei Schulbau und Sanierung

Mehr Freiheit wagen!

Fachkräftemangel: Kompetenz in die Schule holen!

Digitale Infrastruktur und Datenschutz




Spezialgebiete
Für die kommenden Jahre kommt es den freien Schulen darauf an, dass die Landespolitik noch mehr bildungs- und schulische Freiheit ermöglicht, eine faire Finanzierung durch Schließung von großen Förderlücken umsetzt, sowie den ungleichen Wettbewerb zwischen öffentlichen und freien Schulen bei der Lehrkräfteausbildung und -anstellung beseitigt.

Gleichbehandlung bei Schulbau und Sanierung!
Das Land fördert beim Schulbau und bei Schulsanierung die kommunalen Schulträger erheblich besser als die freien Schulträger. Dies muss endlich geändert werden. Auch bei den Sondervermögen des Bundes müssen die Freien Schulen gleich wie die kommunalen Schulträger behandelt werden.

Mehr Freiheit wagen!
Im Grundgesetz steht, dass Freie Schulen gleichwertig wie staatliche Schulen, aber nicht gleichartig sein sollen. In den vergangenen Jahren hat das Land die Ersatzschulen zu einer immer enger werdenden Konformität, Gleichartigkeit verpflichtet. Dies muss gestoppt werden, damit Freie Schulen weiterhin ihrem Auftrag als Alternative und Impulsgeber für das staatliche Schulsystem nachkommen kann. Auch die ausufernde Bürokratie und Kontrolle von schulaufsichtlichen Maßnahmen muss gestoppt werden, Freie Schulen beweisen seit Jahrzehnten, dass sie qualitativ hervorragende Schulen und Bildungskonzepte umsetzen.

Fachkräftemangel: Kompetenzen in die Schulen holen!
Das staatliche Ausbildungsmonopol der Lehrerausbildung und die Möglichkeiten der Verbeamtung, benachteiligen die Freien Schulen immens. Das Land hat eine Infrastrukturverantwortung, die Freien Schulen fair mit Lehrkräften auszustatten und muss die Bevorzugung der öffentlichen Schulen, zum Beispiel beim sog. Einstellungsverfahren, fairer gestalten. An Freien Schulen arbeiten aber auch immer schon sehr erfolgreiche Lehrkräfte und Pädagogen, die nicht über die klassische Lehramtsausbildung an die Schule kommen. Diese Seiteneinsteiger sind unverzichtbar an innovativen Schulen und den Ersatzschulen muss ermöglicht werden, solche Lehrkräfte auch ohne bürokratische Hürden und nicht nur im begrenzten Umfang von einem Drittel einzusetzen, z.B. wenn sich diese pädagogisch nachqualifizieren. Die bewährten Seiteneinsteiger-Lehrkräfte brauchen darüber hinaus endlich eine langfristige Perspektive als Lehrer an einer freien Schule zu unterrichten.

Digitale Infrastruktur und Datenschutz
Die Freien Schulen fordern, dass das Land endlich eine nachhaltige Lösung für die digitale Ausstattung und den support (digitaler Hausmeister) der digitalen Infrastruktur an Schulen findet. Die geplanten umfangreichen verpflichtenden Erhebungen und zentralen Speicherungen von individuellen Schülerdaten, die weit in den privaten Bereich reichen, lehnen die Freien Schulen u.a. aus Datenschutzgefahren ab. Die sog. datengestützte Bildungspolitik hat schon heute ausreichend Daten zur Verfügung, um eine bessere Bildungspolitik zu machen.

Rechtsanspruch auf Ganztag!
An Freien Schulen wird schon seit Jahrzehnten ein Ganztagsangebot. Land und Kommunen müssen die Freien Schulen finanziell für die Ganztagsplätze so ausstatten wie sie die Plätze an kommunalen Schulen ausstatten und es darf beim Ganztag keine Einschränkungen in die pädagogischen Konzepte der Freien Schulen geben.

Gesundheit und Sozialberufe-Schulen
Baden-Württemberg ist das vorletzte Bundesland in dem es immer noch keine Schulgeldfreiheit für die Gesundheitsberufe wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie gibt. Dadurch ist der Ausbildungsstandort und die Patientenversorgung in Gefahr, auch weil es immer noch keine Lösung dafür gibt, den Schülerinnen und Schülern auch eine Ausbildungsvergütung zu bezahlen. Den Sozialberufen wie die Familienpflege oder den Heilerziehern droht in den kommenden Jahren das Ende dieser Ausbildungen in Baden-Württemberg, da das Land immer noch keine Reformvorschläge unterbreitet hat, wie diese Schulen- die überwiegend in freier Trägerschaft sind - künftig finanziert werden sollen.

Pflegeberufe-Schulen
Ein sehr großer Anteil der Pflegeschüler und Pflegeschülerinnen wird an einer freien Schule ausgebildet. Viele dieser Schüler brauchen zusätzlichen Sprachunterricht, Integrationsmaßnahmen und eine Finanzierung für Übernachtungen während dem Blockunterricht, deren Finanzierung aktuell vom Land nicht geregelt ist. Auch die Förderung vom Bau von neuen Pflegeschulen hat das Land seit Jahren ausgesetzt. Dadurch ist der Ausbau von dringend erforderlichen Ausbildungsplätzen in der Pflege in Baden-Württemberg gefährdet.

Sonderpädagogische Bildungs- und Betreuungszentren (SBBZ)
Inklusion ist mehr als gemeinsamer Unterricht. Die einseitige politische Fokussierung auf Inklusion in Baden-Württemberg hat in den letzten Jahren unter anderem dazu geführt, dass die SBBZ in Baden-Württemberg unterfinanziert sind und ihnen die Fachkräfte an inklusive Regelschulen abwandern.

Internationale Schulen als Standortfaktor
Nicht nur für internationale Fachkräfte, auch für die baden-württembergischen Schüler und Schülerinnen, die statt dem Abitur einen sog. IB-Abschluss (international baccaulerate) anstreben, braucht es die sog. IB-Schulen in Baden-Württemberg. Das Land muss die Finanzierung dauerhaft sicherstellen und internationale Konzepte und Lehrkräfte unbürokratischer ermöglichen.
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